12. Dezember 2009

Steve Alten - Schatten der Verdammnis
Steve Alten folgt den Spuren von Michael Crichton: extreme Spannung, aus historischen und wissenschaftlichen Fakten oder genialer Fiktion aufgebaut.
Schatten der Verdammnis beschäftigt sich mit dem Ende der Welt, wie es der Maya-Kalender für das Jahr 2012 voraussagt – angeblich, wohlgemerkt.
Die junge Psychaterin Dominique lernt während eines Praktikums in einer Klink den scheinbar durchgedrehten Michael Gabriel kennen, Sohn des für verrückt erklärten Archäologen Julius Gabriel. Letzterer beschäftigte sich intensiv mit den Rätseln um den alten Maya-Kalender.
Als die Prophezeihung des Weltuntergangs Wirklichkeit zu werden droht, befreit Dominique Michael, der zu wissen behauptet, wie die Katastrophe aufgehalten werdne kann, aus der psychatrischen Klinik und die beiden starten zu einer fantastischen und rasenden Jagd um die Wette mit der amerikanischen Regierung, dem Militär und einem Feind, dem die Menschheit nicht gewachsen ist.
Ein spannender Thriller der für kurze Nächte sorgt. Muss man nicht gelesen haben, aber mit Sicherheit um Längen besser als Roland Emmerichs Explosionstirade zum gleichen Thema.
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12. Dezember 2009

Stephen Hawkin - Eine kurze Geschichte der Zeit
Hawkings Buch über die Beschaffenheit des Universums ist ja quasi legendär. Nachdem ich in letzter Zeit einige Bücher über Physik gelesen hatte, kam irgendwann eben auch die kurze Geschichte der Zeit dran.
Und ich muss sagen: das Buch hat seinen Ruf zurecht. Komplexe Theorien wie die Relativitätstheorie und die Quantenmechanik sind sehr anschaulich und vor allem verständlich erklärt.
Nicht, dass man die Ideen nach der Lektüre perfekt wiedergeben könnte, aber man kann die Leistungen von Einstein, Planck, Heisenberg und Bohr nachvollziehen.
Star Trek betrachtet man etwas amüsierter, wenn man die Kapitel über Schwarze Löcher, Wurmlöcher und Zeitreisen gelesen hat, aber das hat man dann ja quasi so gewollt.
Wer gerne populärwissenschaftliche Bücher liest oder sich für Physik interessiert, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
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12. Dezember 2009

Clark Strand - Einfach Meditieren
Normalerweise bin ich von Büchern zum Thema Meditation eher enttäuscht. Zumeist liest man dort ja nur, wie toll die spirituelle Erfahrung ist, wie man sich zu setzen hat, wie man zu atmen hat usw. usf.
Das Buch von Clark Strand hebt sich überaus positiv von all diesen Anleitungen ab.
In gewisser Weise entspricht die Beschreibung des Autors wie Meditation funktioniert, genau meiner Erfahrung und Weltansicht.
Meditation ist halt einfach etwas ganz Persönliches, es gibt keine falsche oder schlechte Meditation, wie Gurus den Leuten oft einreden wollen. Nebenbei erfährt man etliche kleine Details über das Leben von Clark Strand, der als ehemaliger Zen-Mönch einen hochinteressanten Weg hinter sich hat.
Ich kann das Buch uneingeschränkt allen empfehlen, die sich mit dem Thema näher beschäftigen wollen. Vorkenntnisse sind keine notwendig und wer bisher enttäuschende Erfahrungen mit Meditation gemacht hat, wird diese nach der Lektüre des Buches etwas anders sehen.
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22. November 2009
Nachdem ich in letzter Zeit regelmäßig bei der Audi AG in Ingolstadt unterwegs bin und dort mein Nokia E90 nicht benutzen kann, weil es eine Kamera hat, habe ich mir eine Alternative zugelegt: einen guten alten Nokia 9300i.
Zunächst hatte ich einige Probleme, den Communicator mit meinem Kontact zu synchronisieren, aber jetzt habe ich eine opensync-Konfiguration gefunden, die ziemlich gut funktioniert.
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29. August 2009
Heute habe ich (endlich) mal die MagicDraw-Pakete im openSUSE BuildService aktualisiert. Die Version 16.0 ist ja schon eine Weile verfügbar, aber die liebe Zeit…
Die Personal Edition ist verschwunden, ebenso wie der Floating Server, aber das sollte niemanden abschrecken.
Teamwork-Server und Teamwork-Administrator sind auch enthalten, hier sind ein paar Bugs in den Init-Scripten gefixed. Das RPMlint für das Hauptpaket funktioniert jetzt auch wieder korrekt und beschwert sich deutlich weniger
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15. August 2009
Endlich hatte ich mal wieder ein paar Minuten Zeit…
Die habe ich auch gleich sinnvoll genutzt und die Beautifier im openSUSE Build Service aktualisiert.
Uncrustify liegt jetzt in der Version 0.53 vor und das UniversalIndentGUI ist auf die Version 1.1.0 aktualisiert.
Beide Pakete können wie üblich über home:/gerritbeine für die unterschiedlichen Versionen von openSUSE bezogen werden.
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15. August 2009
Nachdem ich schon eine ganze Weile mit encfs unter openSUSE arbeite, wollte ich probieren, ob es nicht möglich ist, das komplette Home-Verzeichnis mit encfs zu verschlüsseln und automatisch bei der Anmeldung zu mounten.
Theoretisch sollte das möglich sein – und tatsächlich mit pam-encfs geht das auch wunderbar.
Da ich ein ordentlicher Mensch bin
… habe ich auch gleich ein RPM auf den openSUSE BuildService gestellt, so dass auch andere in den Genuss von pam_encfs kommen.
Das RPM ist unter home:gerritbeine auf den BuildService zu finden.
Drei Dinge sind bei der Verwendung zu beachten:
1. PAM-Integration
Am besten lässt sich pam_encfs unter openSUSE über die Datei /etc/pam.d/common-auth-pc integrieren. Normalerweise enthält diese Datei nur die beiden Module pam_env und pam_unix2.
Genau dazwischen schaltet man nun pam_encfs, so dass die Datei wie folgt ausschaut:
auth required pam_env.so
auth sufficient pam_encfs.so
auth required pam_unix2.so
2. Fuse-Konfiguration
Damit pam_encfs mit XDM & Co. verwendet werden kann, muss man in die Datei /etc/fuse.conf die Zeile user_allow_other eintragen.
3. Konfiguration von pam_encfs
Die Konfiguration von pam_encfs liegt unter /etc/security/pam_encfs.conf und ist recht gut dokumentiert.
Allerdings habe ich festgestellt, dass die Standard-Konfiguration nicht immer funktioniert.
Daher sollte statt jener lieber folgende verwendet werden:
#Username Source Target Encfs Fuse
- /home/enc --idle=1 allow_root
Dabei gehe ich davon aus, dass das verschlüsselte Verzeichnis unter /home/enc/ liegt und in das für den User gespeicherte Home-Verzeichnis (normalerweise /home/) gemountet wird.
Eine Minute nachdem sich der User abgemeldet hat, wird das Verzeichnis wieder unmountet. Die Fuse-Option allow_root ist notwendig für XDM & Co.
Jetzt kann man sein Home-Verzeichnis verschlüssel und in Zukunft wird es automatisch via encfs gemountet.
Aber bitte: Backups nicht vergessen! Und falls was schiefläuft: Ich bin nicht schuld!
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09. Juli 2009
Seit dem 4.7. bin ich wieder einmal im schönen Kirgisistan.
Hier ändert sich jedes Jahr alles und nichts, es ist faszinierend, zu beobachten wie die Kirgisen durch Bishkek wuseln. Man fühlt sich wie in einem Ameisenhaufen.
Auch wenn alles sehr chaotisch wirkt, funktioniert das Leben hier doch auf eine interessante Weise unproblematisch. Wenn man die deutsche Eigenschaft des Vorausplanens abgelegt hat, kann man auch ganz gut alles so realisieren wie man sich das vorstellt.
Das beste Beispiel ist der Zugang zum Internet via GPRS.
Wie in etlichen anderen Entwicklungsländern auch ist hier als mobiler Internetanschluss eher CDMA verbreitet. Nun spricht mein treuer Begleiter E90 leider kein CDMA, so dass ich ihn mit MegaCom bekannt machen musste. Nach anfänglichen Problemen funktioniert das auch sehr gut. Die Geschwindigkeit ist akzeptabel.
Was man benötigt ist folgende wvdial.conf:
[E90]
Modem = /dev/ttyACM0
Baud = 460800
SetVolume = 0
Dial Command = ATDT
FlowControl = NOFLOW
[Dialer MegaCom]
Username = internet
Password = internet
Phone = *99#
Stupid Mode = 1
Init1 = ATZ
Init2 = ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0
Init3 = AT+CGDCONT=1,"IP","internet"
Inherits = E90
Der erste Teil ist spezfisch für mein Handy (Nokia E90), der zweite Teil ist für MegaCom.
Nutzername und Passwort braucht man eigentlich nicht, aber wvdial möchte das gerne haben.
Die Rufnummer für den Datendienst ist *99#, wie in Deutschland auch bei mittlerweile fast allen Anbietern.
Wichtig ist für MegaCom der dritte Init, denn damit wird der APN gesetzt.
Ein wvdial --config=wvdial.conf MegaCom reicht dann, um die Internetverbindung herzustellen. Man kann die Konfigurationsdaten auch wunderbar via YaST für kinternet verwenden.
Was man sonst noch für MegaCom wissen muss:
- *500# liefert einem wieviel Som man noch auf der Karte hat
- *181#3# schaltet die Karte für GPRS frei (kostet nichts
- *181#1# schaltet den Billig-Tarif frei, so dass jedes Megabyte rund um die Uhr nur 2,95 Som kostet (kostet einmalig 15 Som und dann jeden Tag einen Som)
- *181#0# schaltet den Billig-Tarif wieder aus – das kostet nichts
Damit macht das E-Mail-Lesen wieder spaß, Chats via Skype sind auch möglich, allerdings kein VOIP.
Das kann man hier aber auch an jeder Straßenecke für ein paar Eurocent haben.
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03. Juni 2009
Seit einiger Zeit verwende ich Mustek 1248UB Scanner. Die funktionieren mit sane und Kooka recht gut.
Allerdings machte der Scanner beim Einrichten unter openSUSE 11.0 Probleme (unter 11.1 habe ich es noch nicht getestet). YaST2 blieb einfach hängen, es tat sich nichts mehr.
Das Problem lies sich auf eine geradezu lächerlich triviale Weise beheben:
In der Datei /etc/sane.d/dll.conf gibt es eine Liste mit Konfigurationsdateien zu den jeweiligen Scannermodellen. Die sind standardmäßig alle auskommentiert. Sobald man den Kommentar vor der jeweiligen Datei löscht, die für die Konfiguration des Scanner gebraucht wird, funktioniert die Erkennung des Scanners.
Im Fall des Mustek 1248UB muss also die Zeile
#gt68xx
durch
gt68xx
ersetzt werden.
Schon klappt die Konfiguration mit YaST2 und Kooka erkennt den Scanner auch wieder.
(Achja: Das Firmware Image SBSfw.usb von der Treiber-CD für den Scanner muss noch ins Verzeichnis /usr/share/sane/gt68xx.)
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03. Juni 2009
Das E90 von Nokia und vermutlich etliche andere Handys, die per USB angeschlossen werden können, verleiten etliche Leute zu ziemlicher Akrobatik, was chmod unter /dev angeht. Störend ist das vor allem, wenn man mit opensync oder ähnlichen Tools zugreifen will.
Es gibt aber auch eine sehr schöne, saubere, geradzu elegante Lösung.
Man überlädt die udev-Regeln, die von openSUSE mitgebracht werden.
Für openSUSE 11.1 funktioniert das wie folgt:
Normalerweise werden die Gerätedateien unterhalb von /dev/bus/usb nach einer Regel angelegt, die in der Datei /lib/udev/rules.d/50-udev-default.rules steht. (Bei openSUSE 11.0 lag die Datei noch unter /etc/udev).
Die Regel lautet:
# libusb device nodes
SUBSYSTEM=="usb", ENV{DEVTYPE}=="usb_device", NAME="bus/usb/$env{BUSNUM}/$env{DEVNUM}", MODE="0644"
Diese Regel bewirkt, dass die Gerätedatei unterhalb von /dev/bus/usb mit dem Modus 644 angelegt wird. Außerdem gehört sie standardmäßig root:root.
Da die Datei bei einem Update wieder überschrieben würde, muss eine neue Datei anlegt werden, die /etc/udev/rules.d/99-local.rules heißen soll. (99 damit sie nach den Default-Regeln gelesen wird)
In diese Datei wird folgende Regel geschrieben:
# libusb device nodes
SUBSYSTEM=="usb", ENV{DEVTYPE}=="usb_device", NAME="bus/usb/$env{BUSNUM}/$env{DEVNUM}", MODE="0664"
Damit gehören die Gerätedateien in Zukunft der Gruppe uucp und alle Mitglieder der Gruppe können auf die Dateien schreiben.
Um in diese Gruppe zu gelangen, muss in der Datei /etc/group der Nutzeraccount bei der Gruppe root ergänzt werden:
root:x:1:gustav
Das war’s schon. Funktioniert prima.
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