Andreas Eschbach: Ausgebrannt

AusgebranntDer neue Eschbach! Und er war nie besser! Spannung und Faszination auf 750 Seiten, dazu wie immer jede Menge Hintergrundinformationen über die uns umgebende alltägliche Irrationalität der Gesellschaften.

Was wäre, wenn von Heute auf Morgen das Erdöl versiegt? Kommt die globale Wirtschaft zum Erliegen?
Bricht die Energieversorgung zusammen? Ist die Zivilisation am Ende angekommen?
Was, wenn es jemanden gibt, der herausgefunden hat, daß noch für mindestens 1000 Jahre Erdöl vorhanden ist – und auch weiß wo?
Eine Fiktion globalen Ausmaßes, unglaublich mitreißend erzählt ist diese Geschichte um Markus Westermann, der eigentlich geplant hatte, in den USA sein Glück zu machen. Vom Tellerwäscher zum Millionär, wie es immer so schön heißt. Doch dann kommt alles anders als geplant.
Markus lernt den Österreicher Karl Walter Block kennen, der behauptet, es gäbe noch Unmengen Erdöl, ausreichend für viele hundert Jahre. Seine Begründungen klingen plausibel und so gründet Markus mit ihm gemeinsam ein Unternehmen, das diese Ölvorkommen nutzbar machen soll. Zunächst läuft alles wie geplant, doch dann versagt Blocks Methode in Saudi Arabien plötzlich. Wollen die Saudis, deren größter Ölhafen vor wenigen Wochen von Terroristen gesprengt wurde, tatsächlich Markus und Block als Idioten darstellen? Oder steckt da noch viel mehr dahinter…

Wie immer kommt auch bei diesem Eschbach alles anders, als man es zunächst vermutet. Nichts wird nach den Ereignissen wieder so sein, wie vorher, aber auch alles anders, als man es sich vorstellt.
Mit diesem auch thematisch brandaktuellen Werk hat sich Andreas Eschbach selbst übertroffen.
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