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Hanno Hackmann ist Professor für Soziologie an der Universität Hamburg.
In Fachkreisen hat er einen guten Ruf, unter Kollegen und Freunde ist er geachtet.
Nur in seiner Ehe kriselt es, aber damit kommt er ganz gut zurecht.
Bis er eines Tages in den Verdacht gerät, eine Studentin sexuell missbraucht zu haben.
An der Universität wird der Vorfall zum Politikum, es geht um Macht, um wichtige Positionen – und um die politische Korrektheit mit der so ein Fall angepackt werden muss.
Die Wahrheit ist da nur im Wege und somit soll Professor Hackmann wohl fallen…
Schwanitz’ Buch ist sehr kontrovers und viel diskutiert worden.
Eloquent und unterhaltsam spricht er mit seinem Roman ein Thema an, das in seiner Interpretation durchaus manchem Mann zum Verhängnis werden kann – und manchmal eben auch zu Unrecht.
Und ganz nebenbei amüsiert er sich prächtig über die Strukturen der Hamburger Universität an der er selbst ja auch mehrere Jahre lang lehrte.
Fazit: Muss man nicht gelesen haben, ist aber nette Unterhaltung. Und da sich Reich-Ranicki darüber gefreut hat, es gelesen zu haben, wird man es sicher nicht bereuen.