Frank Herbert: Die Ketzer des Wüstenplaneten

Die Ketzer des WüstenplanetenDas fünfte Buch Frank Herberts über den Wüstenplaneten ist ebenso wie die ersten vier Teile sehr spannend erzählt. Es spielt viele tausend Jahre nach den Ereignisse um Paul Atreides und der Herrschaft seines Sohnes Leto II., des Gottkaisers.
Die Menschen, die in dieser Zeit in die Diaspora auswanderten, kehren nun zurück und haben nur ein Ziel – sie wollen die Melange, das Gewürz, das von den geheimnisvollen Sandwürmen auf dem Wüstenplanet Rakis (früher Arrakis) produziert wird.
Die Schwesternschaft der Bene Gesserit, die nach wie vor ihr Zuchtprogramm um die Familie der Atreides betreibt, versucht dies zu verhindern. Notfalls auch mit dem Preis der Zestörung der Schwesternschaft und des Wüstenplaneten.
Der einzige Charakter, der dem Leser der vorangegangenen Romane um den Wüstenplaneten bekannt sein wird, ist Duncan Idahoe, von dem die Bene Tleilax immer neu Gholas hergestellt haben. Das tut jedoch der Spannung keinen Abbruch, sind die weiteren Protagonisten doch wie man es von Frank Herbert gewohnt ist, komplex erdacht und detailliert beschrieben.

Das Geheimnis der Sandwürmer wird auch in diesem Teil nicht gelüftet, aber dafür erfährt man, was es mit den Axolotl-Tanks der Tleilaxu auf sich hat. So viel sei verraten: es ist sehr überraschend.
Mein Fazit für dieses Buch: Wem die ersten vier Bände gefallen haben, muß es unbedingt lesen. Wer die anderen Teile noch nicht kennt, sollte deren Lektüre zunächst nachholen.

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