John Irving: Das Hotel New Hampshire

Das Hotel New Hampshire
Eine Familiengeschichte wie sie nur John Irving erzählen kann: Kurios, fantastisch, dramatisch und witzig.
In den 50ern, nach ihrem Highschool-Abschluss jobben Mary und Win Berry in einem Hotel. Vom österreichischen Lebenkünstler Freud bekommen die beiden einen Tanzbären und ein Motorrad geschenkt.
Nach einigen Jahren beschließen die beiden, ein Hotel zu gründen, immer noch beeindruckt vom Lebendigkeit des Hotelgeschäfts.
Mittlerweile haben sie auch fünf Kinder, Frank, Franny, John, Lilly und Egg. Während Frank eher einzelgängerisch ist und sich später als homosexuell outet, pflegen Franny und John ein sehr inniges Verhältnis, insbesondere nachdem Franny von ihrem Traumtyp Chiper Dove vergewaltigt wurde.
Lilly ist kleinwüchsig, Egg ist das Nesthäkchen der Familie.
Als Win Berry eine Nachricht von Freud aus Österreich bekommt, beschließt die Familie, dorthin umzusiedeln. Mary und Egg fliegen in einem zweiten Flugzeug, nach den anderen und ihre Maschine stürzt kurz vor der französischen Küste ab.
Das Hotel in Wien entpuppt sich als ein marodes Haus, in dem einige Huren ihrem Geschäft nachgehen, sowie einige politische Extremisten ihre eignen Ziele verfolgen. Bei der Vereitelung dieser Ziele erblindet Win Berry.
Nachdem John und Franny die Schule abgeschlossen haben, beschließen die Berrys, in die USA zurückzukehren. Inzwischen hat Lilly begonnen, ein Buch zu schreiben, das kurze Zeit später veröffentlicht wird.
Frank wird zu Lillys Agent und die Familie erreicht einigen Wohlstand, durch den es John möglich wird, das mittlerweile verfallene Hotel zu kaufen, in dem seine Eltern einst ihren letzten Sommerferien verbracht hatten.

Das Buch ist ein typischer Irving – so skurill und gleichzeitig glaubwürdig kann das Leben nicht sein.
Wer das Buch nicht gelesen hat, hat etwas verpasst. Definitiv.

Kommentieren