Viktor Pelewin: Die Dialektik der Übergangsperiode von Nirgendwoher nach Nirgendwohin

Die Dialektik der Übergangsperiode von Nirgendwoher nach Nirgendwohin
Das Cover meiner Ausgabe ist viel schöner als das auf dem Bild. Orange mit Matroschkas darauf.
Aber eigentlich kommt es ja nur darauf an, was drinnen steckt, im Buch – das Cover sollte zweitrangig sein.

Nun, bei diesem Werk steckt darin eine seltsame Geschichte um einen russichen Bankier, der an die mystische Zahl 34 glaubt und die Unheil bringende 43. Stephan heißt der Mann und schlägt sich wacker im postkommunistischen Zeitalter eines Putin in Russland durch.
Wunderlich ist es was die Begleiter des Protagonisten so treiben, seine Freundin gibt ihm beim Sex Namen von Tamagotchis, sein Konkurrent hält sich wenn er unter Drogen steht für einen Esel.

Wegen der Geschichte lohnt es sich sicher nicht, das Buch zu lesen. Sprachlich ist es allerdings ein Meisterwerk.

Mein Fazit: Über Russland kann man bei Gorbatschow oder Scholl-Latour mehr erfahren.
Hat man’s gelesen, findet man’s geil.
Für schwache Leser aber definitiv nicht geeignet.

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