Yann Martel: Schiffbruch mit Tiger

Pi Patel ist Sohn eines indischen Zoobesitzers und zudem praktizierender Christ, Hindu und Moslem.
Schiffbruch mit Tiger
Eines Tages beschließen Pis Eltern, ihr Leben in Indien aufzugeben und nach Kanada auszuwandern. Einige der Tiere aus dem Zoo werden verkauft, andere kommen mit auf das Schiff, mit dem sie den Pazifik überqueren wollen.
Doch die Reise auf dem Schiff dauert nur kurze Zeit, in einem Sturm geht das Schiff unter und Pi findet sich in einem Rettungsboot wieder – zusammen mit einer Hyäne, einem Orang-Utan und einem bengalischen Tiger.
Es dauert nicht lange, bis nur noch Pi und der Tiger auf dem Rettungsboot treiben.
Entgegen aller Erwartungen schaffen die beiden die Überquerung des Ozeans und landen nach einer schier endlosen Odysse schließlich an der mexikanischen Küste.
Dort wird Pi, der nach der langen Reise sehr erschöpft ist, behandelt und erzählt die Geschichte seiner abenteuerlichen Reise – die ihm niemand glaubt. Also erzählt er noch eine andere Geschichte.

Schiffbruch mit Tiger ist ein ganz und gar wunderbares Buch. Es ist komisch, witzig, spannend, grausam, ehrlich und lehrreich – und ein Buch für den Glauben.
Martel schreibt schnell und leicht, so daß man das ganze Buch angenehm lesen kann.

Und es ist ein Buch, bei dem man sich am Ende fragt: Was ist wirklich?

Fazit: Ein Muß – ohne Wenn und Aber!

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